Die Gründer, Freunde, Förderer und Ehrenmitglieder sollen nicht vergessen werden!

 

Nahezu 60 Jahre Reit- und Fahrverein Ludwigshafen am Rhein - eine wechselvolle Geschichte mit Höhen und Tiefen! Es gab und gibt immer wieder Menschen, die aus Passion für die Reiterei und Liebe zum Pferd die Ärmel aufkrempeln und gemeinsam mit den Mitgliedern und Freunden helfen, die Hindernisse im schwierigen Parcours zu überwinden zum Wohle und Weiterbestehen des Vereins.

 

Die Hindernisse aber bleiben stehen und müssen immer wieder von Neuem angeritten werden!

 

 

Hermann Blaul wurde 1908 in Ludwigshafen geboren. Nach dem Krieg hat er unter großem persönlichem Einsatz, voller Idealismus den Grundstein zum Wiedererstehen des Reit- und Fahrsports in unserer Region gelegt. Er war Gründer und nahezu 18 Jahre Präsident unseres Vereins. In dieser Zeit gelang es ihm die Elite des deutschen Reitsports nach Oggersheim zu holen.

Auch als Pferdezüchter trat er hervor. Von der FN erhielt er das goldene Züchterabzeichen für die Zucht der Stute Cantate II von dem Trakehner Apfelwein. Die Stute wechselte im Alter von 11 Jahren in den Stall von Josef Neckermann! Dort ging sie unter seiner Tochter mit großem Erfolg in Dressurprüfungen der Klasse S Intermediaire.

Er starb im Jahr 1991.

 

Oskar Stübinger war über 20 Jahre Staatsminister für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten des Landes. Er stand allen Belangen des Pferdesports positiv gegenüber. Er war stets für uns ansprechbar und hat uns aus manch schwieriger Situation herausgeholfen.

 

Fritz Bassemir, Stadtrat und Ortsvorsteher von Oggersheim, war für uns ein stets hilfsbereiter, einflussreicher Förderer. Nach eigener Aussage war es ihm eine Freude, den Aufstieg unseres Vereins über viele Jahre zu verfolgen. Er starb 1969.

 

Hans Leinveber, der prägende erste Reitlehrer des RuFV Ludwigshafen, war unbestritten Reiter mit Leib und Seele. 1891 in Westpreußen geboren, kam er schon auf dem Gut des Vaters sehr früh mit Pferden in Kontakt. Junge und ältere Reitschüler verdanken ihm eine vorzügliche Ausbildung. Für diese Leistung wurde er 1960 mit dem Reiterkreuz in Silber von der FN geehrt. Hans Leinveber war Vorbild als Mensch und Reiter. Disziplin ging ihm über alles, wobei er auch sich selbst gegenüber kompromisslos hart war. Wenige ahnten, welch empfindliches Gemüt sich hinter der rauhen Schale verbarg. Sein Tod im Oktober 1970 war ein schwerer Verlust. Seinem Sarg folgten in langem Zug die Pferde, sein Lieblingspferd nach alter Reitertradition mit schwarzer Schabracke und heruntergezogenen Bügeln.

 

Irmgard von Opel, international berühmte Springreiterin zwischen den Weltkriegen, war engagierte Förderin unseres Vereins, dem sie bis zu ihrem Tode 1986 als Ehrenmitglied angehörte. Sie stellte das Gelände ihres Hofguts Petersau für Schleppjagden zur Verfügung.

 

Lilo Söhnken geb. Mayer war nicht nur Gründungsmitglied, sondern eine Institution unseres Vereins. Sie gehörte als einziges Mädchen dem Junglandbund Oggersheim an, einem Vorläufer des RuFV Ludwigshafen. Aufgrund dieser Zugehörigkeit engagierten sich die Besitzer der Brauerei Mayer in dankenswerter Weise beim Entstehen des Reiterstadions, indem sie einen Teil des Baugeländes, die „Mayerschen Wiesen“ zur Verfügung stellten. Lilo Söhnken, Jahrgang 1908, blieb bis ins hohe Alter dem Reitsport treu. Sie starb im April 1994.

 

Richard Roth, ein Mann der ersten Stunde. Er war Vize- und Ehrenpräsident unseres Vereins. Als gesellschaftspolitisch engagierter Mann war er Mitglied vieler Institutionen und hat durch großzügige, verantwortungsvolle Fürsprache manch anstehendes Problem der Lösung zugeführt. Ohne seine Mithilfe wäre der schnelle Aufbau des Reiterstadions nicht gelungen. Wir sind ihm zu Dank verpflichtet! Er starb 1966 im Alter von 60 Jahren.

 

Dr. med. vet. Wilhelm Steinbach wurde 1920 in Köln geboren. Dem Verein stand er seit der Gründung mit großem Sachverstand, Verantwortungsbewusstsein und stetem Einsatz freundschaftlich zur Verfügung. Er verstarb am 9. März 1982 und war Ehrenmitglied des Vereins.

 

Klaus Becker, geboren 1915 in Ludwigshafen war Inhaber der Firma Stahlbau Schäfer. Gemeinsam mit dem Architekten Alois Krubasik wurde er zum Erbauer des Reiterstadions. Der Verein besitzt damit eine der schönsten Anlagen Südwestdeutschlands. Er verstarb 1993

 

Herrmann Quinkert betreute lange Zeit die Vereinszeitschrift „Der Pferdefreund“ und war unübertroffener Schöpfer vieler Nikolausverse... Er verstarb 1996.

 

Hermann Kretschmar ist als „Hallenkommandant“ und gute Seele viele Jahre dem Verein verbunden gewesen. Er wurde 1891 geboren und gehörte dem 2. bayerischen Königsulanen-Regiment an. Es war eines der letzten Regimenter denen berittene Soldaten angehörten. Die traditionelle Standarte dieses Regiments vertraute er dem Reitverein Ludwigshafen an. Er tat viel für die Verschönerung der Anlage. Hermann Kretzschmar war Ehrenmitglied des Vereins. Am 19.02.1971 wurde er zu Grabe getragen.

 

Roman Labisch geboren 1927, fungierte seit 1962 als Hufschmied für die Pferde des RuFV Ludwigshafen. 1968 zog er in das neu gebaute Anwesen im Pfennigsweg und wurde so direkter Nachbar des Vereins. 30 Jahre lang beschlug er die Pferde und war auch zuständig für Schmiedearbeiten auf dem Vereinsgelände. 1973 erhielt er von der FN die Plakette für besondere Verdienste in der Pferdepflege. Am 29.11.1993 erlag er einem Herzleiden.

 

Katharina Fleck wurde im November 1911 geboren und war in Oggersheim gut bekannt. Sie war stets Einsatzbereit, Freundlich und Zuverlässig. Ob es galt Eintrittskarten zu verkaufen oder Beiträge von Haus zu Haus zu kassieren... sie hatte die „Hand auf dem Geld“. Sie war die gute Seele des Vereins. Im Juli 1992 wurde sie zu Grabe getragen.

 

Carl Betzler, Konditormeister aus Mannheim. Seine wundervollen Torten mit rassigen Marzipanpferdchen erzielten auf Auktionen immer satte Gewinne. Er war ein selbstloser Sponsor unserer Veranstaltungen und ein großer Anhänger des Pferdesports. Gründungs- und Ehrenmitglied Carl Betzler verstarb im Oktober 1995 im gesegneten Alter von 98 Jahren!

 

Das Ehrenamt....

Fr. Cordier Musikreitstunde Fr. Cordier Musikreitstunde

Große Verdienste um den Verein hat sich Ursula Cordier erworben. Seit 1960 ist sie Mitglied des Vereins. Sie war nicht nur begeisterte Reiterin, sondern setzte sich sehr früh für die Belange des Vereins ein. Unzählige Wanderritte tragen ihre Handschrift, kein Turnier ohne ihre voll funktionierende Küche, die Verpflegung für Richter, die zahllosen Helfer... vom Frühstück bis zum Abend!

Ihre besondere Vorliebe galt und gilt dem Musik- und Quadrillereiten! Sie ist der Motor, wenn es gilt den Verein nach außen zu repräsentieren.

Frau Cordier engagierte sich im Reiterrat, im Sportausschuß und gehörte viele Jahre dem Präsidium als Jugendwartin, Schatzmeisterin, Hauptsgeschäftsführerin und Vizepräsidentin an. 1992 wählte die Mitgliederversammlung sie zur Präsidentin.

Auch wenn sie heute kein Ehrenamt mehr bekleidet, so ist ihr Rat nach wie vor gefragt!

Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde sie mit der silbernen Ehrennadel des Sportbundes Pfalz und der Sportehrennadel der Stadt Ludwigshafen ausgezeichnet.

Frau Ursula Cordier ist Ehrenmitglied des Reit- und Fahrverein Ludwigshafen.

 

Von 1981 bis 1999 bekleidete Hermann Kahne das Amt des Vizepräsidenten. In seiner Amtszeit war er rastlos tätig und blieb trotzdem immer im Hintergrund! Las man im "Pferdefreund" (Vereinszeitschrift) über Heinzelmännchen, die stillschweigend tätig waren, so ist mit Sicherheit auch Hermann Kahne einer der ihren gewesen.

Er planierte die Reitplätze, kümmerte sich um die Beregnungsanlage, baute Boxen um und aus, und hielt sein Arbeitsgerät, den Traktor in Gang. Als die Voltigierer "führerlos" wurden übernahm er diese Sparte unseres Sportangebots. Die Ausbildung des Voltigierpferds Big Ben war ein nicht zu unterschätzender Beitrag dazu. Für ihn galt nicht der Satz, daß die Freizeitgesellschaft immer höhere Ansprüche stellt ohne daran zu denken, wer diese Ansprüche erfüllen könnte. Wie auch so manch anderes Mitglied erfüllte er sie selbstlos.

Am 27. März 1998 wurde er mit der Sportehrennadel der Stadt Ludwigshafen ausgezeichnet.

Herr Kahne ist Ehrenmitglied des RuFV. Er verstarb unerwartet am 3. Januar 2009.

 

Als Diplomvolkswirt bei der BASF, kam Helmut Luckow, der gebürtige Hannoveraner nach Ludwigshafen. Als aktiver Reiter wurde er 1971 Mitglied im Reit- und Fahrverein. 1972 begann er seine Tätigkeit im Präsidium. In den schwierigen Jahren 1982 bis 1986 leitete er den Verein als Präsident. Ein zweites Mal konnte er 1998 für dieses Amt gewonnen werden, um den Verein aus einer Krise herauszuführen. Seine größte Herausforderung, die er mit vollem persönlichem Einsatz meisterte, war der Wiederaufbau der Reithalle nach dem verheerenden Brand im März 1991.

Im Jahre 1993 wurde sein Engagement mit der Landesehrennadel für Verdienste um den Reitsport gewürdigt. Der Vorstand des Reit- und Fahrvereins Ludwigshafen verlieh ihm 1996 die goldene Vereinsnadel.

 

Gisela Sacksen Lück saß seit Jugendtagen in Ostpreußen im Sattel. 1962 wurde sie Mitglied im Reit- und Fahrverein. Nie verschloß sie sich der Bitte um ehrenamtliche Mitarbeit. Bereits 1973 trat sie in das Präsidium ein und übernahm das Resort "Presse und Öffentlichkeitsarbeit". Unvergessen ist ihr Engagement als kompetente Leiterin der Meldestelle bei Turnieren, die immer darauf bedacht war, Ausgaben und Einnahmen in der Balance zu halten und wenn möglich Überschüsse zu erwirtschaften.

Nachdem Gisela Lücks Pferd Venus alters- und krankheitsbedingt eine Koppel-Unterkunft fand, widmete sie sich ihren anderen Hobbies Golf und Bridge, sowie der freiberuflichen Mitarbeit bei verschiedenen Publikationen.

1994 verlieh der Reit- und Fahrverein ihr die goldene Ehrennadel. Frau Lück ist bis heute Fördermitglied.

 

Zu den Mitgliedern die die Belange des Vereins nach aussen hin in hervorragender Weise vertraten und viele Stunden ihrer karg bemessenen Freizeit opferten, gehört auch Wolf Reichardt. Er und seine reiterlich sehr engagierte Frau Magdalena traten 1962 dem Reitverein bei. Bereits 1969 stellte Herr Reichardt sich dem Präsidium als Geschäftsführer zur Verfügung, wurde 1971 zum Hauptgeschäftsführer gewählt und übernahm 1973 zum ersten Mal das Amt des Präsidenten. Wegen starker beruflicher Belastung war er jedoch schon nach einem Jahr nicht mehr in der Lage, dieses arbeitsintensive Amt weiterhin auszuüben. Er stand aber dem Verein vor allem bei Turnieren weiterhin zur Verfügung. Sein rhetorisches Talent machte ihn zu einem unterhaltsamen Ansager, so daß selbst die trockene Durchsage von Ergebnissen die Zuschauer oftmals schmunzeln ließ. Als sein Nachfolger im Amt, Carl Jahn, im Herbst 1976 zurücktrat, übernahm diese Aufgabe erneut Wolf Reichardt.

Dank seines kaufmännischen Wissens konnte die anstehende Umschuldung des RuFV erfolgreich abgeschlossen werden. Auf Grund seiner organisatorischen und rhetorischen Fähigkeiten meisterte er nicht nur jede Mitgliederversammlung, sondern setzte sich auch erfolgreich für das Wohl unserer Pferde ein. Ein besonderes Beispiel war die Heubeschaffung aus dem ehemaligen Jugoslawien, als infolge einer Mißernte in Deutschland dieses notwendige Futter nirgends aufzutreiben war.

Sechs Jahre lang profitierte der Reitverein von seinem Wissen, ehe er sein Amt weitergab an Helmut Luckow. Seine Frau Magdalena engagierte sich als erfahrene Reiterin im Sportausschuß und Reiterrat.

Herr Reichardt verstarb im Alter von 89 Jahren im April 2008.

Rotraut Sachsze Rotraut Sachsze

 

Rotraut Sachsze, am 14. März in Königsberg / Ostpreussen geboren, feierte 2008 ihren 90. Geburtstag. Sie ritt schon in ihrer Jugend zu Hause und bei Verwandten in Masuren. Als Mutter mit drei kleinen Kindern musste sie 1945 die Heimat verlassen. Ihr Mann fiel im Krieg.

Sie meisterte Flüchtlingselend und schwierige Aufbaujahre. Trotz allem nahm sie den Kontakt zur Reiterei wieder auf. Zunächst in der ersten Damenreitschule in Monsheim, wo sie auch Reitunterricht erteilte. 1961 kam sie in den Reit- und Fahrverein Ludwigshafen. Dort lernte sie auch Dr. Werner Sachsze kennen, der 1962 ihr zweiter Ehemann wurde.

Durch ständige reiterliche Fortbildung und Kurse für Nachwuchsrichter vorbereitet, legte sie 1975 bei der Deutschen reiterlichen Vereinigung in Warendorf die Prüfung als Richterin für die Klassen A und L ab. 1980 erhielt sie die Qualifikation für Prüfungen der Klasse M. Rotraut Sachze wurde 1994 zur Ehrenrichterin ernannt.

Besondere Freude bereitete ihr die reiterliche Förderung der Jugend, aber auch die erwachsenen Reiter konnten des öfteren von ihrem fundierten Unterricht profitieren. Bei keinem Turnier im Verein versagte sie ihre Mithilfe; die Abnahme der Prüfungen zum Reitabzeichen waren für sie immer Ehrenpflicht.

Zusammen mit ihrem Mann Dr. Werner Sachsze, der einige Zeit dem Präsidium angehörte und unter anderem die Vereinszeitung Pferdefreund redigierte, besaß Rotraut Sachsze im Laufe der Jahre etliche Pferde.

Es bleibt nur Dank zu sagen für unzählige Lehrstunden in Theorie und Praxis und die fachfraulichen Ratschläge, die so manches Problem gelöst haben.

1996 erhielt Rotraut Sachsze die goldene Ehrennadel des Reitvereins, dessen Ehrenmitglied sie ist. Das Präsidium ehrte sie und ihren Ehemann Werner als das älteste reitende Ehepaar des Vereins.

  

"Wenn die Kreissäge nicht reicht, Will, holen wir eine Landessäge", diese Worte von Wolf Reichardt als Turnierleiter gerichtet an Will Wenzel geben nur spärlich wieder, was er, meist als technischer Leiter, vor jedem Turnier geleistet hat. Umfassende handwerkliche Fähigkeiten setzte er ein beim Bau eines ganzen Hindernisparks tauglich für Klasse S, den er ständig ergänzte und instand hielt. Will Wenzel war immer zur Stelle, wenn es galt, praktisch und finanziell mit- und auszuhelfen.

Nicht zu vergessen sein reiterliches Engagement. Zurückgekehrt aus russischer Gefangenschaft, begann er als Student in Leipzig mit dem Reitsport. Nach Erhalt des Reitabzeichens - es kam später das Silberne dazu - war er tätig als Ausbilder einer Betriebssport-Gemeinschaft der Leuna-Werke.

Nach Übersiedlung in den Westen, wurde er 1975 Mitglied des RuFV. Mit seinem Pferd Kornett gehörte er der Mannschaft an, die 1963 die Landesstandarte gewann.

Nach umfassender Ausbildung in Warendorf erhielt er die Lizenz zum Parcoursbauer bis Klasse S.

Als 1986 die Mitgliederversammlung ihn an die Spitze des Reitvereins berief, stellte er auch als Präsident immer wieder seine Freizeit uneigennützig für diese Aufgabe zur Verfügung.

Unser Stallmeister Dieter Mangelsdorf

Reiter hat es stets genug gegeben. Aber Menschen, die bereit sind, die Pferde zu pflegen und zu füttern, für ihr Wohl und Weh in guten und in schlechten Tagen zu sorgen, den Tierarzt zu rufen, auf rechtzeitigen Hufbeschlag zu achten und sie manchmal auch in den Tod zu begleiten, diese Menschen sind rar! Einer von ihnen ist Dieter Mangelsdorf.

Vor 40 Jahren, am 1. Oktober 1968, hielt er bei uns Einzug mit Frau Magdalena und den drei Kindern Beate, Hans-Dieter und Udo (ist in die Fußstapfen seines Vaters getreten). Seither hat er Tag und Nacht ein Auge auf alles, was in und um die Stallungen herum geschieht. Er hilft immer noch zu jeder Zeit beim Verladen von Pferden, holt Stroh und Heu herbei, planiert Reitplätze und Hallenboden, verschönert die Anlage mit Blumen und, und, und....

Ist Not am Mann, wenn ein Pfleger fehlt, immer ist er da, damit keines der Pferde zu kurz kommt. Daneben hat er noch Zeit für sein Hobby, die Kakteenzucht. So manche prächtige Blüte kann man in dem kleinen Gewächshaus im Innenhof bewundern.

Bereits zu seinem zehnjährigen Jubiläum beim Reit- und Fahrverein wurde Dieter Mangelsdorf von der Deutschen reiterlichen Vereinigung mit der goldenen Plakette für Zucht und Pflege ausgezeichnet.

Eher zufällig kam er damals zu seinem Job. Dieter Mangelsdorf war in der Landwirtschaft tätig und belieferte den Verein mit Stroh. "Ich hatte gehört, daß sie einen Stallmeister suchen, und da habe ich zugegriffen."

Von einer 35 Stunden Woche konnte er nur träumen. Von halb sieben am Morgen bis gegen 22 Uhr stand er täglich auf den Beinen. Neben den gewöhnlichen Tätigkeiten eines Stallmeisters, kümmerte er sich auch liebevoll um die Außenanlage des Reiterstadions. Pflanzen und Tiere lassen ihn auch in seiner Freizeit nicht los. Früher ist er noch selbst geritten, doch durch die Arbeit fehlte ihm die Zeit...

Viele schöne Erlebnisse hatte Dieter Mangelsdorf, der für alle immer ein offenes Ohr hat, in den vergangenen 40 Jahren. "Die vielen Feiern und großen Turniere bleiben immer in meiner Erinnerung." Gedanken an den Großbrand in der Reithalle möchte er dagegen am liebsten verdrängen. Und auch die Notschlachtung eines Pferdes "geht immer ganz schön an die Nieren, obwohl das glücklicherweise nicht oft vorkommt."

Reiter und Pferde sind ihm dankbar für die Sorge und Pflege und wünschen sich, daß er noch viele Jahre seine verantwortungsvolle Tätigkeit zusammen mit seinem Sohn Udo ausübt!

Herr Mangelsdorf ist Mitglied im Reiterrat. 

Wir haben noch Boxen frei! Preis ab € 200,-

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